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Unsere heutigen Top-Tipps:
 


Mehr als jeder zweite Onliner Opfer von Cyberkriminalität

Internetnutzer stehen zunehmend im Fadenkreuz von Cyberkriminellen. Daran wird sich auch 2020 trotz vieler Bemühungen nichts verbessern. Im Gegenteil ist es wahrscheinlich, dass die Bedrohungslage wie schon letztes Jahr um einige Prozentpunkte steigt.

Lieber Herr Rixner,

herzlich willkommen zu Ihrer neuen Ausgabe Computerwissen Daily!   

Mehr als jeder zweite Onliner (55 Prozent) war im vergangenen Jahr Opfer von kriminellen Vorfällen im Internet – ein Anstieg von 5 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr (2018: 50 Prozent).

Am häufigsten klagen sie dabei über Schadprogramme auf dem Smartphone oder Computer: Fast die Hälfte der Internutzer (46 Prozent) war davon betroffen. Von jedem Vierten (26 Prozent) wurden persönliche Daten ungefragt an Dritte weitergegeben. Und nahezu jeder Fünfte (19 Prozent) gibt an, beim privaten Einkaufen oder bei Verkaufsgeschäften im Internet betrogen worden zu sein.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Internetnutzern in Deutschland. „Jedes Jahr nutzen mehr Internetnutzer eine steigende Zahl von Online-Diensten. Das vergrößert auch die Angriffsfläche für Cyberkriminelle und setzt Anreize für täglich neue Schadprogramme,“, sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. „Nutzer können sich aber mit vergleichsweise wenig Aufwand schützen – angefangen mit Virenscannern und regelmäßigen Software-Updates.“

Von 15 Prozent der Internetnutzer wurden im vergangenen Jahr Zugangsdaten zu einem Online-Dienst ausspioniert, etwa zu sozialen Netzwerken oder Online-Shops. Etwa jeder Achte (12 Prozent) sagt, beim Online-Banking betrogen worden zu sein bzw. dass Kontodaten missbraucht wurden. Grund dafür sind in vielen Fällen sogenannte Phishing-Attacken auf Verbraucher, bei denen Kontodaten durch betrügerische Emails erbeutet werden.

Internetnutzer haben aber nicht nur mit Diebstahl oder Betrug zu kämpfen. Jeder Elfte (9 Prozent) sagt, dass er im Internet verbal massiv angegriffen oder beleidigt wurde. Über sexuelle Belästigung im digitalen Raum klagen 8 Prozent der Onliner. Bei 5 Prozent der Nutzer haben sich andere Personen der eigenen digitalen Identität bemächtigt, bei genauso vielen wurden unerwünscht Mails im eigenen Namen versendet. Und bei 2 Prozent der Onliner wurde der Computer oder das Smartphone mit sogenannter Ransomware infiziert, d.h. die Daten wurden verschlüsselt und die Betroffenen wurden aufgefordert, Lösegeld zu bezahlen, um die Daten zu entschlüsseln. 

„Für eine konsequente Strafverfolgung im Internet müssen die Ermittlungsbehörden über das notwendige Know-how und die entsprechenden Ressourcen verfügen. Gleichzeitig gilt immer, dass staatliche Befugnisse verhältnismäßig sein sollten und die Privatsphäre von Verbrauchern gewahrt bleiben muss.“ Bitkom hat in sechs Tipps zusammengefasst, wie sich Internetnutzer mit einfachen Mitteln vor kriminellen Vorfällen schützen. 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und einen erfolgreichen Tag mit Ihrem Computer und mit dem Lesen von Computerwissen Daily!

Rudolf Ring, Chefredakteur von Computerwissen Daily

 

 

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Wie mache ich alle Dateiendungen im Windows-Explorer sichtbar?

Frage: „Ich habe gehört, dass sich Viren und Trojaner hinter bestimmten Dateitypen verstecken, die dann beim Download ausgeführt werden und meinen PC infizieren können. Leider zeigt mein Windows-Explorer keine Dateiendungen an. Wie kann ich die Dateiendungen im Windows-Explorer sichtbar machen?“

Antwort: Viren und Trojaner verbergen sich häufig hinter ausführbaren Dateien (z. B. mit der Endung „.com“ oder „.exe“), wobei Windows diese Dateiendungen standardmäßig ausblendet.

Das ist nicht nur aufgrund der Virengefahr problematisch, sondern auch, wenn Sie beispielsweise Bilddateien in verschiedenen Formaten gespeichert haben. In diesem Fall wollen Sie sicher sofort sehen, ob es sich um BMP, JPEG, TIF oder ein anderes Dateiformat handelt.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Dateiendungen im Windows-Explorer einzublenden:

  1. Klicken Sie auf „Start“ und öffnen Sie in der „Systemsteuerung“ die „Ordneroptionen“. Haben Sie bereits das Windows 10 Creators Update, geben Sie systemsteuerung in der „Suchen“-Zeile der Taskleiste ein und öffnen Sie die „Explorer-Optionen“.
  2. Wechseln Sie auf das Register „Ansicht“.
  3. Unter „Erweiterte Einstellungen“ entfernen Sie das Häkchen vor „Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden“.
  4. Klicken Sie auf „OK“, um die Einstellung zu übernehmen.

 



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So exportieren Sie Ihre Passwörter aus Firefox

Wenn Sie Passwörter in Firefox speichern, so legt das Programm diese in einer eigenen Datenbank ab. Firefos weigert sich aber, die Passwörter zu exportieren. Mit einem anderen Programm geht es trotzdem.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source. Wenn Sie Ihre Passwörter aus Firefox exportieren möchten, dann empfehle ich Ihnen den „FF Passwort Exporter“. Das Progrmam laden Sie von dieser Seite herunter. Die portablen Versionen können Sie direkt starten, die Installer installieren das Programm. Auf einem Linux-PC klicken Sie die heruntergeladene Datei mit der rechten Maustaste an und rufen ihre „Eigenschaften“ auf. Dann klicken Sie auf „Zugriffsrechte“ und kreuzen an, dass Sie die „Datei als Programm ausführen“ möchten. Anschließend können Sie die Datei per Doppelklick starten.

Der FF Password Exporter untersucht Ihren PC und schlägt ein Firefox-Profil vor. Wenn auf Ihrem PC mehrere Profile vorhanden sind, können Sie diese aus einer Aufklappliste wählen. Oder Sie öffnen ein ganz anderes Profil.

Haben Sie in Firefox ein „Master Password“ gesetzt, um Ihre Passwörter zu schützen, dann geben Sie dieses jetzt ein. Anschließend klicken Sie auf „Export Passwords“, wählen einen Speicherort und klicken auf „Save“. und schon sind Ihre Passwörter in einer CSV-Datei gespeichert.

Achtung: In dieser Datei sind Ihre Passwörter im Klartext gespeichert, ohne jeden Schutz! Meine Empfehlung: Speichern Sie Ihre Passwörter in dieser Form nur ganz kurz. Importieren Sie die CSV-Daten in ein anderes Programm, das Ihre wertvollen Zugangsdaten verschlüsselt speichert. Dazu eignen sich verschiedene Passwort-Manager. Besonders komfortabel geht es mit KeePassXC.

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